Archive for March 2006

GBBP - DFssgF 1

Von: rosa

Nach der überwältigen Resonanz auf das letzte Posting (es haben sich schon fünf Teilnehmerinnen gemeldet!) gibt es jetzt:

The first ever German Blogging By Post - ich übersetze mal frei: Deutsche Foodblogs schicken sich gegenseitig Fresspakete!

Ich habe sogar einen lustigen Banner gebastelt, wie es ja für Foodblogevents so üblich zu sein scheint - der ist mir allerdings inzwischen ein bisschen peinlich, ich kenn mich ja nicht so aus mit coolem Graphikdesign. Mal sehen, ob ich ihn noch online mache.

Und so funktionierts:
* Mitmachen kann, wer die Möglichkeit hat, das empfangene Päckchen irgendwo zu bloggen
* Ihr mailt mir Euren Namen + Adresse bis Montag, den 03.04.2006, 12 Uhr: rosa an schnuppensuppe.de
Solltet ihr wichtige Wünsche haben (vegetarisch, glutenfrei), die nicht allzu schwer zu erfüllen sind, bitte ruhig erwähnen, ich werde das weitergeben
* Ich lose dann die Leute einander zu, und maile Euch eine Adresse, an die Ihr Euer Päckchen schicken sollt - ich versuche, das so hinzubiegen, dass die Päckchenpartner nicht aus der gleichen Region stammen, sonst ists ja langweilig.
Aus Portokostengründen leider nur Teilnehmer mit deutscher Postadresse! Für alle anderen Interessentinnen gibts Euro Blogging By Post
* Päckchen packen: Um einen groben Anhaltspunkt zu geben, schlage ich vor, dass so 4-6 essbare Goodies, im Wert bis ca. 10 Euro enthalten sein sollten
* Sobald ihr ein Päckchen bekommen habt: Freuen, bloggen (mir Link mailen!) und essen!

Ich liebe Päckchen!

Von: rosa

Ich habe ja leider wieder mal das European Blogging by Post verpennt - das funktioniert so, dass europäische Foodblogger einander zugelost werden, und sich dann gegenseitig Fresspakete schicken und bloggen. Weil ich amüsantes, ausländisches Essen liebe, und unglaublich gerne Päckchen verschicke und bekomme, ist das eigentlich wie für mich gemacht.
Kann mir das nächste Mal vielleicht jemand Bescheid geben, wenn das wieder ansteht (anscheinend wird das immer von unterschiedlichen Blogs gehostet)? Vielen Dank.
Oder: Wollen wir sowas nicht mal in Deutschland veranstalten (dann wäre das Porto günstig, und ich müsste nicht bis zum nächsten EBBP warten)? Auch hier gibts ja zahlreiche tolle regionale Spezialitäten, wie in Berlin zum Beispiel, hust, dieses leckere Dönergewürz? Ich würde das auch organisieren. Bei Interesse bitte in den Comments oder per Mail melden. Falls genug zusammenkommen, mache ich da nochmal einen eigenen Post draus.

Trotzdem wurde ich gestern mit einem entzückenden, nachträglichen Päckchen aus anderem Anlass bedacht, das fast vom EBBP hätte stammen können.



Von oben links, im Uhrzeigersinn: Jodekoeken ("Judenkekse"?), Anijs Hagel (Streusel mit Anisgeschmack! Saugeil!), Buch und Boterhamkorrels (Schokostreusel, nehme ich an?).

Kekse hab ich schon probiert, die schmecken unglaublich toll butterig und leicht salzig (ich liebe ja eine deutliche Salznote in Keksen! Ach, bei Geschenken bin ich übrigens auch sehr inkonsequent vegan, erst recht, wenn sie so lecker sind....), und ich freu mich schon aufs nächste Frühstück mit Anisstreuselbroten.

Cheerio, you know who you are! Ich hab mich sehr gefreut.

English Breakfast

Von: rosa



Als langjährige Englandbewohnerin bin ich ja ein grosser Fan von breakfast cereals. Da ist die Auswahl im United Kingdom nämlich weitaus grösser als hierzulande. Das einzig gewöhnungsbedürftige ist das dortige Müsli, Müsli ist in England nämlich synonym zur Marke "Alpen", die sich insbesondere durch einen Zuckeranteil von ca. 30 % auszeichnet. Erst seit einigen Jahren ist zuckerfreies (ist da dann eigentlich Süsstoff drin?) Alpen auf dem Markt.

Was ich aber liebe, ist Weetabix. Genau richtig, wenn man morgens zwar etwas frühstücken sollte (weil man gleich los muss, und weiss, dass man frühestens in 4 Stunden wieder die Chance hat, etwas zu Essen zu bekommen), aber eigentlich noch nichts runterkriegt. Diese unappetitlich aussehenden Briketts zerfallen in Milch nämlich innerhalb von Sekunden zu einer breiig-weichen Masse, die nicht zu süß und unheimlich gesund und nahrhaft schmeckt, und die selbst ich direkt nach dem Aufstehen immer herunterbekomme.



Spaghetti mit Pilzen

Von: rosa



Ein einfaches, gutes Essen.

Champignons scheibeln und in etwas Olivenöl ganz heiss anbraten. Egal, wie heiss ich Pilze immer anbrate: In 20 Sekunden verwandeln sie sich in eine wasserziehende, suppige Masse. Also wirklich so heiss wie möglich, und eine grosse Pfanne nehmen, damit man wenigstens ein paar von den Dingern etwas angebräunt kriegt.

Sobald sie durch sind, Hitze abdrehen, gut salzen, Spritzer Zitronensaft (wichtig!) rein, und würzen, mit Rosmarin oder etwas gehackter, frischer Petersilie (nicht beidem) zum Beispiel. Dann heisse Spaghetti unterheben und auf dem Teller ordentlich Pfeffer drübermahlen.

Ein feines Essen, und braucht keinen Parmesan.

Was Spaghetti betrifft, wurde ich gerade konvertiert, nämlich zu den phantastischen De Cecco - Nudeln: Hm, denkt man sich so, bei Nudeln, deren einzige Zutaten "Hartweizengries, Wasser" sind, können die Unterschiede doch nicht so gross sein. Jedoch: Weit gefehlt! Mit dem schlechten Ende der Bandbreite habe ich in meinen zahlreichen Wohngemeinschaften schon Bekanntschaft schliessen können, das sind meist Supermarkteigenmarken, charakteristisch ist, dass sie aussen bereits matschig-breiig werden, während sie innen noch lange nicht durch sind. Die etablierten Mittelklassenudelmarken Barilla und Buitoni gehen schon in Ordnung, allerdings schmecken die mir meist entweder noch zu hart oder bereits zu matschig. De Cecco dagegen: Das erste Mal habe ich wirklich begriffen, warum Nudeln gefälligst bissfest gehören.

Veganer Käsekuchen

Von: rosa



Ich esse zwar zur Zeit so vegan wie möglich, bin aber ja überhaupt kein Ersatzproduktfan. Sojamilch geht noch in Ordnung, andere Ersatzprodukte kommen bei mir aber so gut wie nie auf den Tisch.

Weil es aber leider nicht so furchtbar viele naturvegane Kuchenrezepte gibt, muss man als Kuchenfan da Kompromisse machen. Und ich bin ja insbesondere ein grosser Käsekuchenfan. Seit ich mal länger in England war, mag ich besonders die englische Variante: Nicht wie hierzulande mit Mürbteig und fetter Quark-Ei-Füllung, sondern mit Krümelboden, Frischkäsecreme und Frucht obendrauf.

Und so einen englischen Käsekuchen wollte ich mal nachbacken, erstmal nur einen kleinen, zum Testen, wie der sich als Frischkäse tarnende pürierte Tofu sich so macht.

Verdammt, ich war skeptisch (frisch aus dem Ofen hat der Kuchen auch sehr nach Tofu gerochen), aber: Schmeckt grossartig! Der tofukritische, billigfleischessende Mitbewohner konnte keinen Unterschied zu normalem Käsekuchen feststellen! Ha! Also ein voller Erfolg. Vielleicht werde ich jetzt doch überzeugte Ersatzprodukteveganerin, jedenfalls was Kuchen betrifft.

So geht's, die Mengen sind ca.-Angaben für eine kleine Springform, ca. 18 cm Durchmesser. Für eine normale Springform (24 oder 26 cm) müssen die Mengen ungefähr verdreifacht werden.
Mit einer Tasse meine ich einen 200 ml Kaffeebecher.

Krümelboden:
1 Tasse Kekskrümel, z.B. Digestive oder Gewürzplätzchen oder gemischt
3 EL flüssige Margarine / Butter
evtl. 1-2 EL Zucker (je nach Süße der Kekse)

"Käse"masse:
400 g Seidentofu / fetter Frischkäse
70 g flüssige Margarine / Butter
1 EL Ei-Ersatz / 1 Ei
2 EL Zucker
1 Vanillezucker
2 EL Zitronensaft

Fruchtmasse:
1 Tasse Obst, frisch oder gefroren (in England werden meist Himbeeren oder Erdbeeren genommen, bei mir diesmal Himbeeren)
1 EL Zucker
1 geh. TL Stärke

Kekse zerkrümeln (in eine Tüte packen und drauf rumtrampeln oder, falls mans kultivierter mag, mit einem Nudelholz drauf rumnudeln), mit der Margarine vermischen und in eine gefettete Springform drücken. Die Krümelschicht sollte zwischen einem halben und einem Zentimeter dick sein.



Bei ca. 200 Grad für 10 Minuten backen.

Inzwischen die Käsemasse zubereiten: Tofu und das restliche Zeug gut durchpürieren, bis die Masse glatt und cremig ist. Sie sollte nicht zu süß schmecken, und der Zitronensaft ist wichtig. Vielleicht könnte man noch ein bißchen Zitronenschale hineingeben, passt sicher auch gut.



Käsemasse auf den gebackenen Krümelboden geben, und bei 180 Grad weitere 30 Minuten backen, bis die Masse oben leicht gebräunt ist. Abkühlen lassen.

Dann die Fruchtmasse: Wenn man das Obst bereits eine halbe Stunde vorher mit dem Zucker stehenläßt, sollte sich Saft gebildet haben. Von dem Saft 3 EL abnehmen und mit der Stärke verrühren. Den Rest sanft zum Köcheln bringen, die Stärkemischung unter Rühren beigeben und eine weitere Minute köcheln lassen. Auf dem Käsekuchen verstreichen.

Die Süsse sollte vor allem im Krümelboden stecken, die Creme ist sanft vanillig mit einem Hauch Zitrone, und die eher säuerliche Fruchtschicht ist ein toller Kontrast.

Macht sich auch perfekt auf dem nagelneuen alten 20er-Jahre Pressglas-Kuchenteller.



Ich glaube, mein neuer Lieblingsnachtisch ist geboren.

Kemm'sche Kuchen, Franzbrötchen und Afrika

Von: rosa


Von oben, im Uhrzeigersinn: Franzbrötchen, Kemm'sche Kuchen, Afrika.

Ich bin ja davon besessen, von Reisen essbare Produkte mitzubringen, die es da, wo ich gerade wohne, nicht gibt. Ich habe aus Spanien Olivenöl und Simpsonskekse im Tetrapack mitgebracht, in England muss ich immer Crumpets kaufen, und besonders mag ich altmodische und nirgends mehr beworbene Oma-Produkte, bei denen ich Angst habe, dass sie bald aussterben könnten.

So habe ich das hier aus meiner kleinen Norddeutschlandtour (Bremen, Hannover, Lüneburg) nach Berlin mitgebracht:
Die Kemmschen Kuchen sind spekulatiusartige Kekse, eigentlich zu süß, aber schön weihnachtlich gewürzt. Weihnachtsgebäckersatz für die lange Durststrecke von Januar bis Oktober. Habe ich noch nie ausserhalb Norddeutschlands in den Regalen gesehen. Hach, der Schriftzug auf den Keksen!

Bahlsen-"Afrika" (allein dieser altmodische Name ist grossartig) ist, soweit ich weiss, in ganz Deutschland erhältlich. Das gab es in der Zartbittervariante früher bei meinem Grossvater: Er hat sich immer ein einziges dieser Schokoladen-Waffelplättchen in Stücke geschnitten, und über den Abend verteilt im Mund zergehen lassen.

Und Franzbrötchen gibt es wirklich nur im Norden: Das ist mit einer Zimt-Butter-Mischung bestrichener Hefe- oder Blätterteig. In ca. Hannover ist die Südgrenze des Franzbrötchenverbreitungsgebiets auch schon erreicht. In den Cafeterien zu Schulzeiten waren unsere Franzbrötchen immer aus Hefeteig, und sie sahen auch nicht so schön schneckenförmig aus. Seit einigen Jahren scheint sich aber leider die Blätterteigvariante durchgesetzt zu haben (ich mag Blätterteig nicht so besonders) - durch die Füllung wird er aber nicht besonders fluffig und krümelig, sondern bleibt recht fest. In Berlin gibt es seit einigen Monaten Franzbrötchen bei Butter Lindner, aber die sind mir zu blätterteigig und butterig.
Auf franzbroetchen.de gibt es eine Backanleitung.

Join the vision

Von: rosa





Ich bin ja ziemlich Sexismus-empfindlich. Ich merke fast immer, wenn ich in einer Situation nur deshalb so behandelt werde, weil ich eine Frau bin.

Oft wünsche ich mir, ich wäre da nicht so sensibel, das würde manches einfacher machen. Zugegeben, oft ist es ja ganz lustig. "Kann ich bitte mit jemandem aus der EDV sprechen?" Seufzen meinerseits, "Ich bin aus der EDV, was gibts denn?".
"Wollen sie den Computer jetzt ganz alleine tragen?" Seufzen, "Yep.". Oder das automatische Übergangen-Werden in Männerzirkeln, wenn es zum Beispiel um Softwareversionsfachsimpeleien geht. Weil die davon ausgehen, dass man sich da sowieso nicht auskennt. Und das Herunterklappen der Kinnladen, wenn ich mich einfach doch einmische, und, huch, Ahnung habe.

Aber es ist nicht immer lustig, ich habe nicht immer die Energie, mich nur aus Prinzip einzumischen, um zu zeigen, dass die impliziten Vorurteile nicht stimmen.
Ich war mal in einem mittelamüsanten Vortrag, in dem allerlei Google-Tricks zum Besten gegeben wurden. Der Vortragende zeigt, wie man super kostenlose Tittenbilder finden kann, der Saal (vor, hinter und neben mir nur Männer im Blickfeld) gröhlt. Und ich wünsche mir, bitte sofort nach Hause gebeamt zu werden.

So werde ich am Wochenende, wenn ich in Hannover vor den Techie-Anzugfritzen was erzählen muss, versuchen, auf Nummer Sicher zu gehen. Und meinem harmlosen, anscheinend sehr jung wirkenden Äußeren (verdammt, ich wurde erst neulich wieder vor einem Club nach dem Ausweis gefragt) ein Business-Makeover verpassen: Der Anzug kommt wieder zum Einsatz, und eins meiner schwarzen Klackerschuhpaare. Das trage ich zwar eigentlich nicht besonders gerne, aber an diesem Wochenende muss das sein.
Und wehe, jemand kommt mir blöd!

Versunkener Apfelkuchen mit Tiefschnee

Von: rosa

Gut, kein Posting aus dieser süddeutschen Grossßstadt (drei s? Stimmt das so, liebe Rechtschreibpolizei?), in der ich mich gerade aufhalte (und hoffentlich komme ich hier morgen überhaupt wieder weg!), ohne ein Bild der unglaublichsten Schneemassen, die ich je in meinem Leben gesehen habe:


(am unteren Bildrand, das ist der obere Rand der 20 cm hohen Schneefront, die auf dem Fenstersims auflag. Gestern in der Innenstadt habe ich auf dem zentralen Versammlungsplatz 6 Meter hohe Schneeberge gesehen - irgendwo muss das, was man von Strassen und Gehwegen wegschippt, ja hin - alles schön weiss, kaum matschig und perfekter Pappschnee. Und es schneit weiter.)

Genau das richtige Wetter um warme Sachen zu trinken und Kuchen zu backen.



Dies hier ist mein Lieblingsapfelkuchenrezept, es ist einfach, schmeckt hervorragend, sieht hübsch aus und eignet sich perfekt, um mehlig-schrumpelige Äpfel loszuwerden.
Ich habe es von einer alten Schulfreundin, die diesen Kuchen zu Oberstufen- und Kuchenmitbringzeiten mindestens einmal im Monat gemacht hat (vielleicht lag das nur an meinem verfressenen und backwütigen Jahrgang, aber fast jeden Tag hatte irgendjemand einen Kuchen dabei, der aus irgendwelchen Anlässen verteilt wurde), deshalb ist es in meinem Handschrift-Rezeptbüchlein als "Catherines Bester" vermerkt.

Man nehme:
125 g Butter / veganer Butterersatz
3 größere Eier / Eiersatz
125 g Zucker
375 g Mehl
2 TL Backpulver
Prise Salz
abger. Schale einer Zitrone

Einen Rührteig bereiten.
In einer Springform verstreichen.

Zum Belegen:

3 grosse bis 4 mittlere Äpfel, schälen, halbieren, Kerngehäuse raus und mit Zitronensaft beträufeln
2 TL Zimt
3 EL Zucker
2 EL gehobelte Mandeln (ich hatte gerade keine)

Apfelhälften je ca. 20 Mal mit parallelen Schnitten einschneiden - so garen sie besser durch und sehen nett aus. Äpfel auf dem Teig arrangieren, mit Zucker, Zimt und den Mandelsplittern bestreuen.



Bei ca. 180 Grad ca. 40 Minuten lang backen.

Gestern Abendessen

Von: rosa



Erst: Nudeln mit gebratenen Paprikastreifen und Walnusspesto. Walnusspesto war zwar gekauft, aber die Zutatenliste klingt so unspektakulär und zudem langzeitstudierendenbudgetfreundlich (Walnüsse, Olivenöl, Petersilie, Knoblauch, Zitronensaft), dass ich das sicher bald mal selber machen werde.



Dann: Rote Grütze (aus TK-Himbeeren und Glaskirschen), hier mit Vanillesauce bedeckt.
Mhmmmm. Für rote Grütze sind so Tiefkühlbeerenmischungen ja vollkommen ausreichend, frische Früchte sind fast ein bisschen zu schade um verkocht werden. Geht ganz einfach: Obst mit Deckel und Zucker nach Geschmack drauf (1 EL pro 100 g ist ein guter Startpunkt!) langsam zum Kochen bringen. Dabei ziehen die ziemlich viel Saft. Von dem Saft pro 100 g Früchte einen EL abnehmen, etwas kühler werden lassen und pro 150 g Früchte mit einem TL Stärke verrühren. Wenn die Früchte kochen, von der Platte nehmen, die Stärkemischung einrühren, wieder zurück auf die Platte und nochmal aufkochen bis die Grütze nicht mehr nach Stärke aussieht und riecht.

Eigentlich gehört rote Grütze natürlich mit Sago gekocht, und die perfekte rote-Grütze-Beilage ist übrigens flüssige Sahne, am besten mit diesem fest-cremigen Rahmpropf, der sich oben auf unhomogenisierter Sahne absetzt.
Aber Soja-Vanillesauce geht auch in Ordnung.