Liebe Frau Sammelhamster, liebe Frau Rosa Schnuppensuppe,
auch hiermit (endlich meinerseits) ein längst ausstehendes Dankeschön für's Päckchenblog organisieren (an Frau Rosa Schnuppensuppe) und für's am Päckchenblogteilnehmen und Michmitpäckchen beschicken an Frau Sammelhamster (ein Name mit dem ich privat übrigens viel anfangen kann).
Und an dieser Stelle sei auch gleich gesagt, dass es nicht an Frau Sammelhamster liegt, dass dieses Päckchen erst als eines der letzten sechs gebloggt wird. Genau genommen erreichte das Päckchen aus Würzburg bereits am 1. Oktober die Hauptstadt Berlin und fand in Form einer Benachrichtungskarte den Weg in meinen Briefkasten.
Benachrichtigungskarten sind ja immer so eine Sache, aber ich hatte Glück, das Päckchen war bei meinen Nachbarn gelagert. Nun ja, um 22:00 Uhr abends wollte ich die werten Nachbarn nicht nach einem Päckchen fragen, aber am 2. Oktober war ich dann früher zu hause (und die Nachbarn auch) und so hielt ich es am 2. Oktober abends in den Händen.
Da hätte ich es gleich öffnen können, aber das wäre zu einfach gewesen. Schließlich sollte jeder Schritt fotodokumentarisch belegt werden und der nächste Fötoapparat befand sich im "nahegelegenen" Flecken Zechlin, weshalb ich das Päckchen dorthin auf eine kleine Reise mitnahm. Dabei erzeugte es viel Freude und Neugier und zwei weitere Personen wollen nächstes Mal auch beim Dfssg mitmachen.
Allerdings gab es in Flecken doch keinen Fotoapparat und deshalb reiste das Päckchen - übrigens aus Würzburg - wieder mit nach Berlin, wo es endlich fotodokumentarisch festgehalten und in Anwesenheiten von Gästen geöffnet wurde.
Der Inhalt präsentierte sich folgendermaßen:
und war schriftlich begleitet von einem Begleitschreiben:
Weil Sonntag war und ich keine Vorräte zu hause hatte, begleitete mich das Päckchen gleich weiter nach Paris als Proviant.
An dieser Stelle sind der Sammelhamsterin einige Komplimente zu machen, weil sie, ohne tiefere Kenntnis meines Geschmacks ein paar sehr gute Treffer gelandet hat:
- hier sei zuerst der süchtig machende Räuchertofu erwähnt, der die Fahrt am nächsten Tag nach Paris nicht überlebte und demnach da auch nie ankam.
- anders erging es der selbstgemachten Cassis-Johannis-Beer-Rhabarber-Marmelade, die die Reise nach Paris mitmachte, aber sogar in Teilen wieder bis nach Berlin zurückkehrte und weiter genossen wurde.
- das beiliegende Urkorn-Brot als Unterlage des süchtig machenden Räuchertofus und der selbstgemachten Cassis-Johannis-Beer-Rhabarber-Marmelade überlebte die Reise ebenfalls nicht, wurde dafür aber auch noch eigenständig und ohne Auflage verzehrt. Sehr lecker. Ohne diese drei Komponenten hätte ich meinen Gästen am Sonntag auch kein Frühstück bieten können.
- vom Glückstee begleitete mich ein Beutel nach Paris und der machte mich sehr glücklich. Davon abgesehen dass er gut schmeckt bin ich eine große Teeliebhaberin und amüsiere mich zur Zeit so oder so an Glücks-, Frühlings- und Wohlbefindentees aller Art...
- die Datteln überlebten die Parisreise übrigens auch nicht, kamen dort aber immerhin an. Nur halt nicht wieder zurück. Kann ich jeder/m empfehlen, der/die verhältnismäßig gesund nachtischen möchte oder zwischendurch eine Stärkung braucht. Und verträgt sich ausgezeichnet mit dem Glückstee.
- noch nicht probiert sind der schwarze Sesam und die chinesischen Gewürze, was aber vor allem daran liegt, dass ich seit Erhalt des Päckchens nicht mehr gekocht habe. ... Der Bericht darüber wird nachgereicht.
Es grüßt und freut und bedankt sich
Jiminy