Archive for March 2009

Lakritz-Gummitier-Mix-Präferenzchart

Von: rosa



Links: Die Liebsten, rechts: Die Unliebsten.
Von denen, die ich am allerliebsten mag, war diesmal nur eins dabei, und das war, als das Bild gemacht wurde, irgendwie schon weg: Die mit einer röhrenförmigen Lakritzhülle und innendrin weißer Zuckerfüllung.

Krams 25

Von: rosa

* Winter! Jetzt reicht's aber langsam wirklich mal! In der letzten Woche zu allmorgendlich furchtbarer aussehenden Schneestürmen aufzuwachen geht einfach nicht, so Ende März! Zum Glück hau ich demnächst erstmal ab nach Frankreich: Ich vertrau drauf, dass das bei meiner Rückkehr dann endlich anders aussieht! OK?

* Für meine Frankreichreise habe ich bereits einen festen Paristag eingeplant, einfach mal wieder so Rumschlendern, ist schließlich ein paar Jahre her, dass ich das letzte Mal da war. Zwei Shopping-Stopps sind bereits fest eingeplant, und natürlich haben sie mit Essen zu tun, beide habe ich bei Pariser Bloggern (genauer: David Lebovitz und Chocolate & Zucchini) aufgetan: Zum einen "E. Dehillerin", einen Laden mit Küchenzubehör, Töpfen, Messern, Reiben, bei dem der Großhandel einkauft, und ich meine, schaut Euch mal das Bild auf ihrer Startseite an, läuft einem da nicht bereits das Wasser im Mund zusammen? Mir zumindest:

Quelle: http://www.e-dehillerin.fr/index.php
Einziges Problem: So wirklich dringend brauche ich leider nichts. Hmmm. Am ehesten kann ich vielleicht noch die Anschaffung von so feschen Stieltöpfen rechtfertigen, meine Topfkollektion ist nämlich (bis auf den riesigen Marmeladentopf) billig, uralt, abgelebt und stellenweise brüchig. Außerdem mag ich Stieltöpfe ja viel lieber als Henkeltöpfe, Deutschland scheint aber ein Henkeltopfland zu sein, hier sind Stieltöpfe außer vereinzelten Exemplaren jedenfalls nicht so leicht zu bekommen. Liebäugeln tue ich außerdem noch mit einer Kupferschüssel, überhaupt, Kupfer, vielleicht sollte ich mir noch ein paar kupferne Canele-Formen zulegen? Mäßiger Nutzwert - aber eine entzückende Augenweide? Vielleicht sollte ich aber auch erstmal meine Steuererklärung fertigmachen.
So richtig Hunger kriege ich dann aber erst bei den Bildern, die David Lebovitz bei "G. Detou" gemacht hat: Einem Laden für allerlei französische Spezialitäten und insbesondere Backzubehör. Hach: Pistazien, Senf, Zuckerdeko, ich freu mich schon!

* Neulich mal wieder gefeiert, und sehr leckeres Essen gemacht: Zwei Lasagnen, eine mit Spinat und Schafskäse und einer Lage Tomatenscheiben - eine - von Bolli inspiriert - mit Schinken und Bechamel. Als Nachtisch Mousse au Chocolat (seit Jahren bewährtes Rezept ohne Sahne, dafür mit Butter, aus der großen Schule des Kochens) mit Schlachsahne und einen Johannisbeer-Streuselkuchen. Lecker! Leider ist nur eine sporadische Photodokumentation vorhanden, ausführlich wurde nur der Herstellungsprozess vom Mousse dokumentiert:

Espresso kochen!

175 g Zartbitterschokolade - mindestens Lindt nehmen! - in 4 EL Espresso unter Rühren auflösen.

4 Eigelb nacheinander einrühren und cremig schlagen. 15 g Butter und einen Esslöffel Rum unterrühren.

4 Eiweiß mit einer guten Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. 45 g feinen Zucker einrieseln lassen und mindestens 30 Sekunden lang weiterschlagen. Die Schokomasse, die auf Handwärme abgekühlt sein sollte, vorsichtig unterheben, bis das Ganze nicht mehr so marmoriert ausschaut wie oben. Idealerweise in Gläser füllen - dann kommt die recht feste Konsistenz des Mousses besser zur Geltung - eine große Schüssel geht aber auch. Mindestens einen halben Tag lang kaltstellen. Mit nicht ganz steifer, ungesüßter Schlagsahne servieren. Schleck!

Außerdem:


Johannisbeer-Streuselkuchen, Beeren waren noch eingefroren, Boden ein süßer Eier-Butter-Hefeteig, Streusel ganz normal, ist sehr gut geworden, wenn auch ein wenig dunkel, was aber, hust, nicht am Rezept lag.


Köstliche Schinkenlasagnereste.


Zu allem dazu: Lecker Getränke! Äh, also, Bier, ich glaube, eine Flasche Orangensaft und ein vegetarisches, nein, wie heißt das, alkoholfreies Bier hatte sich in die Auswahl verirrt (für die Schwangere unter den Eingeladenen). Praktisch der einzig positive Aspekt an den aktuellen Temperaturen: Der Balkon war ein prima Kühlschrank.

Krams 24

Von: rosa

* Puh, ich komm ja in letzter Zeit kaum zum Bloggen, und es gibt einiges nachzuholen, als erstes mal: Das Foodblogtreffen am 1. März: War supernett! An anderer Stelle ist das Treffen schon ausführlich dokumentiert (Berichte bei Nysa, einfachguad, Cucina Casalinga, Lavaterra) - hier by popular demand noch ein Bild von meinen Scones, Clotted Cream und Erdbeermarmelade (Fazit: Sehr gut, mit 12 Euro inklusive Tee allerdings am überteuerten Ende - Notiz an selbst: Dringend mal wieder selbst Scones machen! Die Clotted Cream dazu gibt es laut Nysa am Kaufhof Marienplatz um nur 4 Euro!):


* Äh - Amazon?

Ich würde da mal deine Empfehlungsalgorithmen etwas überarbeiten. Ich habe jetzt zumindest große Angst, Mails von Dir zu öffnen, aus Furcht, was mich erwarten könnte (Gelnägel? Rasenmäher? "Hobbythek: Darm und Po"? Weißwurstheber? Eva Herman?).

* Neulich sehr lecker gekocht, dabei gleich mal mannigfaltiges neues Spielzeug (Pfeffermühle und eine von diesen schicken Wunderreiben) eingesetzt: Pastasotto mit Mangold und Pecorino! Köstlich, ich liebe Mangold, und ganz fix zu machen:

Brutzel, Brutzel: Schalotten und Knoblauch.


Gut gewaschene Mangoldstreifen und trockene Pasta mit Mangoldgarzeit - so 7 Minuten - rein, mit sanfter Gemüsebrühe aufgießen, ab und zu mal umrühren, am Schluss nach Geschmack nachsalzen und Prise Muskatnuss rein, für ein bisschen Säure ein paar Spritzer Zitrone oder einen guten Schuss Weißwein.


Derweil schonmal neue Superreibe und würzigen Käse bereitlegen!


Pasta bepfefferstreuen und bekäsereiben. Köstlich!

* Das ganze Gerede beim Foodbloggerinnentreffen von dem tollen Käsekuchen, den ein paar von uns beim Foodbloggertreffen bei Petra essen durften, hat mich enorm käsekuchenhungrig gemacht. Und nachdem letztes Wochenende Kuchenbacken für eine größere Runde anstand, war klar, was es geben sollte. Ich habe mich an Petras Rezept orientiert - statt dem Lemon Curd aber eine Himbeerschicht gewählt (mit etwas Stärke und Zucker aufgekocht). Für den Boden habe ich Digestive Biscuits und Spekulatius genommen. Köstlich! Das kümmerliche Reststück, einen Tag später verzehrt und gut durchgezogen, schmeckt fast noch besser: