Archive for July 2009

Kaffebecher gesucht!

Von: rosa

Aah. Was gibt es Schöneres, wenn am Sonntagmorgen eine lange S-Bahn-Fahrt ins Grüne ansteht, als es sich in der Bahn mit Kaffee und Zeitung gemütlich zu machen? Na, fast nix:

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Nur ein Problem: Nicht erst seit diesem Artikel nervt mich das riesige Müllvolumen, das mit diesen kaum recyclebaren Pappbechern erzeugt wird (als beschichtete Pappen gehören sie auf jeden Fall nicht ins Altpapier!). Die praktischen, kleinen Mülleimerchen in den Münchner U-Bahn-Zügen sind jedenfalls quasi alle mit 1-2 Kaffeebechern schon bis zum Rand gefüllt. Und ich habe immer ein leicht zwickendes, schlechtes Gewissen, wenn ich mich alle paar Wochen mal einen Coffeeshop-Kaffee zum Mitnehmen gönne.

Also wollte ich mir endlich einen Thermobecher zulegen. Bisherige Recherchen in Fachgeschäften waren jedoch fruchtlos: Alle Becher, die ich bislang gefunden habe, sind nämlich undicht - und mir damit für den Berufsverkehr eigentlich ein bisschen zu riskant, bzw., wenn der Becher sowieso nicht dicht ist, kann ich gleich für ein paar wenige Euro einen "Tumbler" kaufen, der eine ziemlich große Trinköffnung hat.
Da dachte ich, ich frag mal: Hat wer einen Thermobecher? Gibt es Empfehlungen / Warnungen? Kann man auch mit einem "Tumbler" flott zur U-Bahn eilen, ohne Kaffee zu verschütten?

Neulich am Ende des Regenbogens

Von: rosa

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Ofengemüse, 3 Abendessen lang

Von: rosa

Inspiriert von Coolcat habe ich neulich Ofengemüse mit Hüttenkäse gemacht (oh, Hüttenkäse! Du meine Rettung, als ich ein Jahr lang auf englisches Kantinenessen angewiesen war, und oft, sehr oft auf das ziemlich passable Notfallessen Backkartoffel mit Hüttenkäse zurückgreifen musste):

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Diesmal dabei: Kartoffeln, Karotten, Fenchel, Paprika, alles kleingeschnippel, in Salz + Olivenöl gewendet, bei 200 Grad für 40 Minuten im Ofen geschmort. Auf dem Teller noch etwas Pfeffer und Piment d'Espelette drüber.

Lecker! Und perfekt für's aktuelle Mistwetter: Wenn es mal wieder einen Tag lang geregnet hat und auf 10 Grad runtergekühlt ist, Ofengemüse machen. Die 2 Tage danach wird es zweifellos wieder heiß und schwül sein, da möchte man kalt essen und nicht lange in der Küche stehen, optimal also, um Ofengemüsereste in einem köstlichen Salat zu verarbeiten:

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Für zwei große Portionen eine Tasse Couscous kochen, etwas auskühlen lassen, mit kleingeschnippeltem Ofengemüse, wenn man mag auch glatter Petersilie und Feta vermischen. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer / Chili abschmecken.

Herrlich mit kühlem Getränk in der Abendsonne genossen.

Neukölln revisited, once again

Von: rosa

Neulich wieder mal in Berlin gewesen. Schön war's:

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Kaum angekommen, gleich mal koreanisch gegessen bei einem netten, kleinen Imbiss in der Pappellallee: Bibimbap mit Kimchi und kleiner Suppe.

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Dann aber auch wieder schnell weg aus dem Prenzlauer Berg: Mit der Bahn gen Süden!

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Auf dem Lieblingsmarkt noch schnell ein paar Törtchen besorgt: Canelé, Schoko-Baiser-Ganache, Zitrone. Canelé war wie immer toll (hat sogar S beeindruckt, die die letzten 10 Jahr in Frankreich verbracht hat), mein Liebling: Das wunderschöne Zitronentörtlein.

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Hihi: Ex-Neuköllnschild, beim letzten Besuch noch da, inzwischen weggeklaut. In Neuhausen wär das nicht passiert!

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Auch nicht wie in Neuhausen: Neuköllner Türsprüche.

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Come age, come influential friends - inzwischen kenn ich da wen, und musste natürlich unbedingt mal vorbeischauen. Naja: Tolle Kunst am Bau (bzw: Bilder im Flur), die Büros haben aber durchschnittliche Behördenqualität, Einblicke in die Abgeordnetenarbeit sind aber wirklich spannend. Erschreckend die mir berichtete Technikinkompetenz der Leute, die da Entscheidungen treffen - weswegen dann vermutlich auch solche Beschlüsse zustandekommen.

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Nach aufreibendem Bundestagsbürobesuch: Gemüter beruhigen mit Kreuzberger Falafeln vom King! in der Graefestraße.

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Nachts dann irgendwann nach Partyfailure und Mitternachtssnack in der Kneipe mit dem lustigen Namen gelandet, bei der es den einzigen Cocktail gibt, den ich wirklich gerne mag: Polnischen Büffelgraswodka - Żubrówka - mit Apfelsaft und Spritzer Zitrone. Don't knock it till you've tried it!

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Schließlich konnte ich noch beim ersten Berliner Karottenmob vorbeischauen. Die Idee: Konsum soll umweltfreundliche Nachhaltigkeit unterstützen. Die Karottenmobber wählen einen Laden aus, der gerne Geld in umweltfreundliche Umbauten / Anschaffungen investieren würde - und organisieren einen Mob. Der Ladenbesitzer verpflichtet sich, 35% der Einnahmen im festgelegten Zeitraum in das Projekt zu investieren. Tolle Idee, schickes Logo! Wann gibt's sowas in München?

Tschüssi Berlin, bis zum nächsten Mal!