Archive for December 2009

Plätzchenteller 2009

Von: rosa

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Oben links: Ingwerschnitten.
Außerdem auf dem Teller: Die diesjährige Ausbeute vom Backtag mit Dr. O:
Oben rechts: Heidesand.
Unten: Haselnussspritzgebäck nach einem Rezept von Delicious Days. Unser Urteil: Ganz köstlich und wunderhübsch, bis auf ein bisschen Formkritik: Ringe fanden wir viel leichter zu (a) spritzen und (b) dekorieren als Stangen. Und (c) hübscher sind sie auch!

Die vom Haselnussgebäck übriggebliebenen Eiweiß haben inzwischen übrigens den Weg in diese herrlichen Kokosmakronen gefunden.

Kulinarischer Adventskalender #13 - Ingwerschnitten

Von: rosa

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Herzlich willkommen hinter dem 13. Türchen des kulinarischen Adventskalenders:
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Bei mir gibt es mal wieder einen echten Familienklassiker (nachdem letztes Jahr die Nuss-Nougat-Plätzchen meiner Oma dran waren): Wenn ich mich recht erinnere, stammt das Rezept ursprünglich von der Cousine meiner Mutter. Jahrelang hat meine Mutter es (ohne Ingwer) für uns Kinder als Geburtstagskuchen gebacken. Es schmeckt toll: Ein dichter, aromatischer, mandelig-saftiger Kuchen, der gerne etwas durchziehen kann. Mit Ingwer, in hübsche Stückchen geschnitten und etwas dekoriert passt er toll in die Weihnachtszeit. Mindestens 2 Wochen sollte er halten, und etwas durchgezogen schmeckt er umso besser.

Und so geht's, man nehme (für eine 26-cm-Springform; für das tiefe Blech - 36x33 cm - habe ich die Menge verdoppelt):
200 g weiche Butter
170 g Rohrohrzucker
1 große Prise Salz
abger. Schale 1/2 Zitrone
4 Eier
50 g Mehl
1 Prise Backpulver
200 g ungeschälte, geriebene Mandeln
1 EL Rum
150 g kandierten Ingwer / Orangeat / Zitronat / andere kandierte Früchte in kleinen Würfeln - ich habe zur Hälfte Ingwer und zur Hälfte eine Früchtemischung genommen.
Fürs Dekorieren:
100 g Puderzucker
2-3 EL Zitronensaft
evtl. Orangeat, kandierte Ingwerstreifen, gehackte Pistazien

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Kandierter Ingwer, feingehackt

Butter und Zucker schaumig rühren, Eier nach und nach unterrühren. Restliche Zutaten unterheben. Teig in die Backform geben und glattstreichen. Bei ca. 180 Grad ca. 40 Minuten lang backen, bis der Kuchen gar und leicht gebräunt ist.
Den noch warmen Kuchen in der Form in Schnitten oder Quadrate schneiden.

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Teig auf Blech
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Fertiggebacken und in Schnittchenform geschnitten

Zum Puderzucker langsam den Zitronensaft geben und verrühren, bis die Glasur weiß und zähflüssig ist. Die noch warmen Schnitten mit der Glasur bestreichen und nach Geschmack dekorieren (Vorsicht: Puderzuckerglasur wird schnell fest! Am besten immer erst ein paar Schnitten bestreichen und dekorieren.). Wer mag, kann die kompletten Schnitten auch noch ringsrum mit Glasur bestreichen, das ist sicher hübscher - ich mag allerdings nicht allzu viel Puderzuckerglasur auf meinen Schnitten.

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Fertig dekoriertes Ingwerschnittenblech

Gut auskühlen lassen und in Keksdosen aufbewahren.

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Haps!
Köstlich!

Bäckerei Neulinger, München

Von: rosa

Also,
mein Lieblingsbäcker:

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Gebloggt habe ich schon vereinzelte Bildchen seiner phantastischen Kuchen (Bienenstich, Windbeutel), ein Baguettephoto gab's auch (na gut, aussehen tut es wie ein gewöhnliches Allerweltsbaguette), verschickt habe ich schonmal sein köstliches genetztes Brot.

Also: Der Neulinger ist mit einigem Abstand mein Lieblingsbäcker (einzige Makel: Die Croissants sind bei Schneller besser, und unter der Woche könnte er wirklich bis 19 Uhr aufhaben, um zum Beispiel mir - als armem Mitglied der arbeitenden Bevölkerung - noch einen schnellen Einkauf nach Feierabend zu ermöglich). Die Schlangen am Samstag winden sich regelmäßig einige Meter aus dem Ladengeschäft heraus - es geht aber so schnell, dass man selten länger als 5 Minuten warten muss.

Dabei würde ich sogar mehr als 5 Minuten warten für das Brot, ach, das Brot....
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Durch alle Sorten habe ich mich noch nicht durchprobiert, aber die, die ich bisher gekostet habe: Wunderbar. Was Besonderes ist das "genetzte Brot", rechts oben im Bild, es ist fast schwammig, sehr saftig, lange haltbar, und dicke, getoastete Scheiben mit ordentlich Butter und Marmelade ergeben ein perfektes Sonntagsfrühstück.

Der Kuchen ist ebenso köstlich, mein Liebling der herrliche Bienenstich, der nicht wie anderswo mit pappigem Vanillepudding gefüllt wird - sondern mit einer fluffigen Sahnecreme. Der Neulinger-Apfelstrudel ist der allerbeste, den ich je gegessen habe (butterig, saftig, süß-säuerlich), die Lebkuchen sind ebenfalls wunderbar, ach, probiert euch einfach durch's Sortiment.

Außerdem ist der Laden einfach wunderschön:
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Sitzbereich im Hinterzimmer. Besonders lobenswert: Freies Leitungswasser zur Selbstbedienung!
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Sogar die Garderobe hat Stil.
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Und der Kühlschrank erst!

Der Kühlschrank (technisch inzwischen leicht aufgerüstet!) und das Brotregal stammen übrigens noch aus der niederbayerischen Backstube von Ludwig Neulingers Eltern.

Die beiden Neulinger-Filialen befinden sich in der Volkartstr. 11 (aus der sind die Bilder, Laufweite vom Rotkreuzplatz) und Volkartstr. 48 (neben der befindet sich auch die Backstube, in die man von der Straße aus prima reinkibitzen kann).

[Disclaimer, weil ich doch etwas wild ins Schwärmen geraten bin, räusper, und bezahlte Jubeleinträge bei Blogs ja gerade groß im Kommen sind: Hierfür habe ich rein garnix bekommen!]