Merkwürdig...
Von: rosa
... ist das, von der Außenwelt für eine Woche abgeschnitten zu sein. Seit sechs Tagen habe ich weder Fernseher, Zeitungen, noch Internet zu sehen bekommen. Mußte jetzt feststellen, daß die Abstimmung zum letzten Blogevent nicht, wie antizipiert, bis Sonntag ging, sondern bereits zu Ende ist. Weil sie erst am Montag begonnen hat, konnte ich weder im Blog drauf hinweisen, noch mitstimmen. Chucks. Naja, nächstes Mal wieder.
Also, wir haben uns ja auf mehreren Luftwaffenstützpunkten rumgetrieben. Dabei mußte ich feststellen, daß mich militärische Disziplin und natürlich die ganze Wahnsinnstechnik da unglaublich ansprechen. Der starke Eindruck einer merkwürdigen Parallelgesellschaft hingegen weniger, und insbesondere am Frauenbild muß die Bundeswehr wohl wirklich noch, nun ja, ein wenig arbeiten.


Auch das Essen war wie erwartet nicht besonders. Obwohl: Frühstück und Abendessen gingen eigentlich in Ordnung, Brot mit Belag eben, Mittags gab es jedoch wie antizipiert Stärkebeilage (immer zwei der drei Alternativen Reis, Nudeln, Kartoffeln) mit verkochtem Gemüse, Fleisch und brauner Sauce. Naja. Ach, und sowas hier:

Mhmmm, lecker!
Ich weiß jetzt, was eine Alarmrotte ist, was "Tallyho" beim Fliegerfunk bedeutet, und, daß die Phantom-Maschinen in der Werkshalle einen lustigen Nasenschoner tragen.

In der ca. 70 cm langen Metallspitze befindet sich übrigens der Geschwindigkeitsmesser, und sie wird beim Flug irre heiß.
Ansonsten liebe ich die skurrile Arbeitsweise beim Film, die ich noch nirgends so erlebt habe. Die täglichen Equipmentkosten sind so hoch, daß man keine Minute verlieren will. Die Kommunikation muß also laufen, und sämtliche Arbeitsbereiche müssen genau geklärt und abgesteckt sein. Größere Filmsets funktionieren nur streng hierarchisch. Außerdem müssen sich alle immer beeilen.
Da fällt dann ein chaotisch wirkender Haufen irgendwo ein, mit lauter bizarrem Equipment, den Normalsterbliche noch nie gesehen haben (Lichtfolien, Klemmen aller Art, kiloweise Gaffertape, merkwürdige Stative, riesenhafte Akkus / Generatoren und komische Kleidung), wuselt eine Stunde lang umeinander, stellt um, tapet fest (Gaffer ist ein Geschenk des Himmels! Nur das von Tesa nehmen!), entfernt Gegenstände, die den Bildausschnitt stören könnten ("können wir die Teile da drüben nicht schnell abschrauben?"), und tut merkwürdige Dinge. Auf dem Rollfeld zum Beispiel, es mußte wieder sehr schnell gehen, wurde ernsthaft erwogen, schnell den Boden trockenzufönen, damit das Dolly-Befestigungs-Gaffer besser hält. Ist dann nicht am Fön (irgendjemand hat immer sowas dabei), sondern am nichtvorhandenen Strom gescheitert.
Dann kehrt während des Drehs totale Ruhe und Konzentration ein. Um prompt beim Ruf "Danke, die ist gestorben!" wieder in wuselndes Chaos zu verfallen. Eine halbe Stunde später sieht der Drehort dann hoffentlich wieder aus wie vorher, und das Team hetzt weiter.

Also, wir haben uns ja auf mehreren Luftwaffenstützpunkten rumgetrieben. Dabei mußte ich feststellen, daß mich militärische Disziplin und natürlich die ganze Wahnsinnstechnik da unglaublich ansprechen. Der starke Eindruck einer merkwürdigen Parallelgesellschaft hingegen weniger, und insbesondere am Frauenbild muß die Bundeswehr wohl wirklich noch, nun ja, ein wenig arbeiten.


Auch das Essen war wie erwartet nicht besonders. Obwohl: Frühstück und Abendessen gingen eigentlich in Ordnung, Brot mit Belag eben, Mittags gab es jedoch wie antizipiert Stärkebeilage (immer zwei der drei Alternativen Reis, Nudeln, Kartoffeln) mit verkochtem Gemüse, Fleisch und brauner Sauce. Naja. Ach, und sowas hier:

Mhmmm, lecker!
Ich weiß jetzt, was eine Alarmrotte ist, was "Tallyho" beim Fliegerfunk bedeutet, und, daß die Phantom-Maschinen in der Werkshalle einen lustigen Nasenschoner tragen.

In der ca. 70 cm langen Metallspitze befindet sich übrigens der Geschwindigkeitsmesser, und sie wird beim Flug irre heiß.
Ansonsten liebe ich die skurrile Arbeitsweise beim Film, die ich noch nirgends so erlebt habe. Die täglichen Equipmentkosten sind so hoch, daß man keine Minute verlieren will. Die Kommunikation muß also laufen, und sämtliche Arbeitsbereiche müssen genau geklärt und abgesteckt sein. Größere Filmsets funktionieren nur streng hierarchisch. Außerdem müssen sich alle immer beeilen.
Da fällt dann ein chaotisch wirkender Haufen irgendwo ein, mit lauter bizarrem Equipment, den Normalsterbliche noch nie gesehen haben (Lichtfolien, Klemmen aller Art, kiloweise Gaffertape, merkwürdige Stative, riesenhafte Akkus / Generatoren und komische Kleidung), wuselt eine Stunde lang umeinander, stellt um, tapet fest (Gaffer ist ein Geschenk des Himmels! Nur das von Tesa nehmen!), entfernt Gegenstände, die den Bildausschnitt stören könnten ("können wir die Teile da drüben nicht schnell abschrauben?"), und tut merkwürdige Dinge. Auf dem Rollfeld zum Beispiel, es mußte wieder sehr schnell gehen, wurde ernsthaft erwogen, schnell den Boden trockenzufönen, damit das Dolly-Befestigungs-Gaffer besser hält. Ist dann nicht am Fön (irgendjemand hat immer sowas dabei), sondern am nichtvorhandenen Strom gescheitert.
Dann kehrt während des Drehs totale Ruhe und Konzentration ein. Um prompt beim Ruf "Danke, die ist gestorben!" wieder in wuselndes Chaos zu verfallen. Eine halbe Stunde später sieht der Drehort dann hoffentlich wieder aus wie vorher, und das Team hetzt weiter.



