Lemon curd

Posted by: rosa

the curd on the bread

Bei mir ist derzeit noch ein weiteres Zitronenrezept im Entstehen begriffen, deshalb denke ich nicht, dass ich diesen stinknormalo-Lemoncurd beim Blogevent Zitrusfrüchte einreichen werde. Ist ja auch nicht vegan. Außerdem hatte "Strandi" im Kochtopf ebenfalls angekündigt, Lemoncurd machen zu wollen. Und Grapefruitcurd gibt es auch schon. Hm. Dass es einen ganzen _Zeitraum_ gibt, in dem man seine Rezepte posten kann, ist natürlich immer ungünstig. Wenn alle ihrs am selben Tag offenlegen müssten, wäre man nicht so gestresst, "Verdammt! Jetzt hat heute gerade XY die Heringe mit Pampelmusensahne gebloggt! Die wollte ich doch machen!", sondern könnte sich mal locker machen. Rein spieltheoretisch würde ich das ja bevorzugen.

Aber vielleicht geht ja noch alles schief mit dem, was da zur Zeit einweicht. Und ich muss doch den Lemoncurd einreichen. Ich werde das morgen Abend mitteilen.

Lecker Lemoncurd also. Englandbesuchende kennen das vielleicht, eine zitronig-cremige Paste für auf den Toast, oder zum Tea auf Scones.

Das Rezept habe ich von einer Freundin.

Curdzutaten

3 unbehandelte Zitronen, Schale abgerieben und Saft ausgepresst
4 Eigelb
85 g Butter oder Margarine
330 g Zucker

Alles in Topfi geben.

Zutati in Topfi

Huch! Verdammt!

Garnicht alles in Topfi geben! Ich zitiere das Rezept: "Put butter, lemon juice, rind and sugar into thick bottomed saucepan and melt slowly. DO NOT BOIL! Beat eggs in a large bowl and when sugar has dissolved completely pour the mixture slowly on the eggs stirring all the time. Return to the saucepan and cook over low heat". Gut. Also eigentlich Eier getrennt schlagen, dann die erwärmte Mischung der Restzutaten drübergießen.
Erst dann weiterkochen.
Hämpf. Egal, es ist zu spät, und ich muß mit dem weitermachen, was ich habe. Dem Geschmack kann das wohl keinen Abbruch tun (denke ich mir), höchstens der Konsistenz. Also alles sehr sanft erwärmen und dabei ständig rühren. Auf keinen Fall kochen lassen! Die Mischung sollte theoretisch erst etwas flüssiger werden, und dann fester. Sobald sie deutlich verdickt ist, ist dann der Curd fertig und kann in Gläser abgefüllt werden.
Als bei mir die Masse auch, als ich schon leichte Kochbläschen erahnen kann, noch nicht fester wird, beschliesse ich, sie einfach so abzufüllen. Beim Abkühlen wird die doch bestimmt noch dicker.

Und: Tatsache. Nach einem Tag im Kühlschrank besitzt mein Lemon Curd optimale Brotbeschmierkonsistenz, ist leuchtend gelb und schmeckt so, wie es sein soll.

Curd, fertig
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Comments


Da sich lt. den Fotos das lemon curd sowieso schon in meiner Tupper-artigen Aufbawahrungsbox befindet, erhebe ich Anspruch darauf! Genau!
Mindestens auf die Hälfte!
Ich finde es eigentlich OK, dass die Veröffentlichung nicht auf einen bestimmten Tag beschränkt ist. Was ich jedoch nicht so toll finde, sind die Ankündigungen. Sofort machen und posten und nicht ankündigen.

Das Curd sieht übrigens lecker aus. Wollte ich auch schon lange mal machen. Du könntest ja damit einen Lemoncurd-Pie machen. ;-)
Ich muss mich hier leider rühmen. Meins ist gelber geworden (jedenfalls lässt sich das Fototechnisch erahnen). Und das ohne Zusatz von Zusatzfarbstoffen. Bei mir hat sich übrigens die beschriebene Anleitung bewährt: Auf dem Wasserbad alles erwärem und mit dem Schneebesen dabei andauernd schlagen. Dass mir dabei natürlich der Arm fast eingeschlafen ist, war klar, hat sich dafür gelohnt. Curd ist nachweislich wie im Rezept verlangt von selber fest geworden.Angst machte mir dann aber halt schon, dass die Eier da zum Salmonellentöten wohl nicht heiss genug wurden. Und im Rezept haben sie auch gesagt, dass das 4 Wochen halten soll. War dann bei mir aber bis auf ein Rest schon in Salmonellen-unbedenklichen 36 Stunden aufgegessen. Weils echt lecker ist.

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