Ein Sonntag mit erfolgreicher Resteverwertung
Posted by: rosa
Heute war ein mal wieder ein perfekt-fauler Kochtag.
Nach einem ausgedehnten Spaziergang durchs kalt-windige München war ich hungrig genug für ein anständiges Mittagessen. Hier im Schnuppensuppenhaushalt musste dringend eine halbe Sellerieknolle weg - und eigentlich mag ich ja keinen Sellerie. Hab mich aber an ein nicht übel klingendes Rezept neulich bei der Kochschlampe erinnert, und den Sellerie filetiert, gedünstet, paniert und in ordentlich Fett ausgebraten:

Erstaunlich lecker! Der gedünstete Sellerie schmeckt süßlich und harmoniert toll mit der würzigen Sesam-Semmelbrösel-Kruste. Bei mir gabs allerdings keine niveauvolle Schmandcreme dazu, sondern eine meiner unkulinarisch-sündhaften Lieblingssaucen. Ketchup! Zu Frittiertem nie falsch!
Nun sind ein paar meiner Essensmacken klar familiär bedingt: Meine Mutter musste früher unter Strafandrohung ihren Teller leeressen, mein Vater hat ihn (wenn es mal was zu essen gab in der kriegswirrengeschädigten Familie) wohl immer freiwillig leergeschleckt. Und diese beiden Dinge haben sie ziemlich nahtlos an die nächste Generation weitergegeben: Das Tellerleeressenmüssen konnte ich mir glücklicherweise schon ganz gut abgewöhnen, jedenfalls in Restaurants. Ich schaffe es zuhause allerdings kaum, Essbares zu verschwenden (deshalb auch der Drang, den Sellerie unbedingt verwerten zu müssen?). Das Sellerieschnitzelkochwasser hab ich also erstmal aufbewahrt, für schlechte Zeiten, man weiß ja nie. Bis zum Abendessen hatte ich dann glücklicherweise schon einen Geistesblitz:

Ein schnelles "Nudelsotto" mit Puy-Linsen, Knoblauch, Karottenwürfeln in Selleriewasser gargekocht. Mit einem großen Löffel Butter und etwas Parmesan abgeschmeckt: Ein ganz hervorragendes Winterabendessen.
Nach einem ausgedehnten Spaziergang durchs kalt-windige München war ich hungrig genug für ein anständiges Mittagessen. Hier im Schnuppensuppenhaushalt musste dringend eine halbe Sellerieknolle weg - und eigentlich mag ich ja keinen Sellerie. Hab mich aber an ein nicht übel klingendes Rezept neulich bei der Kochschlampe erinnert, und den Sellerie filetiert, gedünstet, paniert und in ordentlich Fett ausgebraten:

Erstaunlich lecker! Der gedünstete Sellerie schmeckt süßlich und harmoniert toll mit der würzigen Sesam-Semmelbrösel-Kruste. Bei mir gabs allerdings keine niveauvolle Schmandcreme dazu, sondern eine meiner unkulinarisch-sündhaften Lieblingssaucen. Ketchup! Zu Frittiertem nie falsch!
Nun sind ein paar meiner Essensmacken klar familiär bedingt: Meine Mutter musste früher unter Strafandrohung ihren Teller leeressen, mein Vater hat ihn (wenn es mal was zu essen gab in der kriegswirrengeschädigten Familie) wohl immer freiwillig leergeschleckt. Und diese beiden Dinge haben sie ziemlich nahtlos an die nächste Generation weitergegeben: Das Tellerleeressenmüssen konnte ich mir glücklicherweise schon ganz gut abgewöhnen, jedenfalls in Restaurants. Ich schaffe es zuhause allerdings kaum, Essbares zu verschwenden (deshalb auch der Drang, den Sellerie unbedingt verwerten zu müssen?). Das Sellerieschnitzelkochwasser hab ich also erstmal aufbewahrt, für schlechte Zeiten, man weiß ja nie. Bis zum Abendessen hatte ich dann glücklicherweise schon einen Geistesblitz:

Ein schnelles "Nudelsotto" mit Puy-Linsen, Knoblauch, Karottenwürfeln in Selleriewasser gargekocht. Mit einem großen Löffel Butter und etwas Parmesan abgeschmeckt: Ein ganz hervorragendes Winterabendessen.
