Schweinsbratentesting, Teil 2
Posted by: rosa
Nach dem überragenden Erfolg des ersten Teils haben wir, als der B. uns letztes Wochenende aus dem fernen und schweinsbratenarmen Londinium besuchen kam, unseren Münchner Schweinsbratentest fortgeführt. Diesmal war der Schweinsbraten durchschnittlich ein bisschen schlechter, obwohl wir in durchschnittlich eher schickeren Wirtschaften eingekehrt sind. Aber auch die schlechteren Schweinsbraten waren, wie immer, noch ziemlich gut. Auch diesmal wurde auf einer Skala von 0 bis 9 bewertet. Angefangen haben wir im
Wirtshaus in der Au:

Wie das Wirtshaus ist auch das Geschirr hübsch auf "zünftig" durchgestylt.
Joah: Ein monströser Knödel mit Croutonfüllung, zwei dünne Scheiben Schweinsbraten mit aufgelegter Kruste, ordentlich Krautsalat mit Speck: Schonmal nicht übel. Der Knödel ist unterschiedlich gut angekommen - ich fand ihn phantastisch, nämlich weich und zart und kartoffelig, S. und B. waren dagegen eher so mittelbegeistert. Nachdem schon ein Drittel des Monsterknödels die komplette Sauce aufgesaugt hatte, wurde von der Bedienung hurtig Saucennachschlag gebracht - sehr aufmerksam. Das Fleisch war allerdings so lala, so dünne Scheibchen Schweinsbraten sind halt nix, und Sauce hatten wir nun zwar genug, leider hat sie ziemlich langweilig und verdächtig nach Fertigsauce geschmeckt. Der Krautsalat war aber wieder toll.

Nur 19 Punkte - Fleisch und Sauce waren einfach nicht so besonders.
Weiter ging's gen Innenstadt. Nach den Tipps in den Kommentaren vom letzten Test wollten wir todesmutig den Braten im von Cohu empfohlenen Hofbräuhaus ausprobieren. In diese Touristenhochburg hatte sich nämlich noch niemand von uns je reingewagt. Leider: Auch diesmal musste es bei den guten Absichten bleiben... S. hat nämlich schon die betrunkenen Italienerhorden im Eingangsbereich nicht ertragen, und uns weitergescheucht Richtung Viktualienmarkt, wo wir dann im
Wirtshaus zum Straubinger gelandet sind.

Auch hier leider nur dünne Bratenscheiblein, und ein Novum: Ein Semmelknödel!
Braten plus Kruste leider ähnlich wie im Wirtshau in der Au: Dünne Scheiblein mit okayer Kruste und mittelmäßiger Sauce. Als Novum gab es zum etwas gummösen Kartoffelknödel noch einen Semmelknödel dazu - ehrlich, hat man sowas schonmal gesehen? Wir jedenfalls nicht, vielleicht macht man das in Niederbayern oder Hinterbayern oder Mittelbayern so, passen tun Kartoffelknödel auf jeden Fall besser (finden wir). Der Krautsalat war dafür wirklich gut, mit frischer Kresse dekoriert, mhmm. Insgesamt:

20 Punkte - die 8 vom B., der den Kartoffelknödel wirklich gut fand, die 5 von mir, die ich weder Knödel noch Fleisch besonders mochte.
Nach den zwei eher schickeren Wirtshäusern musste noch Bodenständigeres her. Weil wir aber keine Lust mehr hatten, durch München zu fahren, sind wir gen Glockenbachviertel und dem ebenfalls in den Kommentaren vom letzten Test empfohlenen
Wirtshaus im Fraunhofer spaziert.

Endlich, endlich: Dicke Scheiben zartes Schweinefleisch (sogar in Bio-Qualität, übrigens), Knödel, winziger Krautsalat
Außer, dass das Fraunhofer das mit Abstand angenehmste Publikum und die gemütlichste Stube hatte, war auch das Fleisch das Beste des Abends, die Sauce gut, Kartoffelknödel ordentlich, mhmm. Allerdings gab es quasi keine Kruste: Zwei kleine Krustenhäpplein konnten wir direkt am Fleisch ausmachen, das war es dann aber auch, das köstliche Fleisch hat dafür aber bestens entschädigt. Der Krautsalat war leider ein bisschen wenig und lieblos, und hat verdächtig süß geschmeckt - war er am Ende gar nicht selbstgemacht? In der Gesamtwertung trotzdem:

24 Punkte - once again war der Letzte auch der Beste.
Das war der zweite Schweinsbratentest - S. und B. sind einen Tag später dann erstmal ordentlich auf Bergen rumspaziert um die Schweinsbratenmengen zu verdauen.
Nach dem Erfolg der Reihe wird es sicher eine Fortsetzung geben. Weitere Schweinsbratentipps nehme ich gerne in den Kommentaren entgegen - vielleicht schaffen wir es nächstes Mal dann doch ins Hofbräuhaus? Vorne liegen bei unserem höchst objektiven Test momentan übrigens der Franziskaner (teuer und recht edel, dafür schräg gegenüber der Staatsoper) und das Wirtshaus im Fraunhofer (günstig, gemütlich und mit Bio-Fleisch).
Wirtshaus in der Au:
Wie das Wirtshaus ist auch das Geschirr hübsch auf "zünftig" durchgestylt.
Joah: Ein monströser Knödel mit Croutonfüllung, zwei dünne Scheiben Schweinsbraten mit aufgelegter Kruste, ordentlich Krautsalat mit Speck: Schonmal nicht übel. Der Knödel ist unterschiedlich gut angekommen - ich fand ihn phantastisch, nämlich weich und zart und kartoffelig, S. und B. waren dagegen eher so mittelbegeistert. Nachdem schon ein Drittel des Monsterknödels die komplette Sauce aufgesaugt hatte, wurde von der Bedienung hurtig Saucennachschlag gebracht - sehr aufmerksam. Das Fleisch war allerdings so lala, so dünne Scheibchen Schweinsbraten sind halt nix, und Sauce hatten wir nun zwar genug, leider hat sie ziemlich langweilig und verdächtig nach Fertigsauce geschmeckt. Der Krautsalat war aber wieder toll.
Nur 19 Punkte - Fleisch und Sauce waren einfach nicht so besonders.
Weiter ging's gen Innenstadt. Nach den Tipps in den Kommentaren vom letzten Test wollten wir todesmutig den Braten im von Cohu empfohlenen Hofbräuhaus ausprobieren. In diese Touristenhochburg hatte sich nämlich noch niemand von uns je reingewagt. Leider: Auch diesmal musste es bei den guten Absichten bleiben... S. hat nämlich schon die betrunkenen Italienerhorden im Eingangsbereich nicht ertragen, und uns weitergescheucht Richtung Viktualienmarkt, wo wir dann im
Wirtshaus zum Straubinger gelandet sind.
Auch hier leider nur dünne Bratenscheiblein, und ein Novum: Ein Semmelknödel!
Braten plus Kruste leider ähnlich wie im Wirtshau in der Au: Dünne Scheiblein mit okayer Kruste und mittelmäßiger Sauce. Als Novum gab es zum etwas gummösen Kartoffelknödel noch einen Semmelknödel dazu - ehrlich, hat man sowas schonmal gesehen? Wir jedenfalls nicht, vielleicht macht man das in Niederbayern oder Hinterbayern oder Mittelbayern so, passen tun Kartoffelknödel auf jeden Fall besser (finden wir). Der Krautsalat war dafür wirklich gut, mit frischer Kresse dekoriert, mhmm. Insgesamt:
20 Punkte - die 8 vom B., der den Kartoffelknödel wirklich gut fand, die 5 von mir, die ich weder Knödel noch Fleisch besonders mochte.
Nach den zwei eher schickeren Wirtshäusern musste noch Bodenständigeres her. Weil wir aber keine Lust mehr hatten, durch München zu fahren, sind wir gen Glockenbachviertel und dem ebenfalls in den Kommentaren vom letzten Test empfohlenen
Wirtshaus im Fraunhofer spaziert.
Endlich, endlich: Dicke Scheiben zartes Schweinefleisch (sogar in Bio-Qualität, übrigens), Knödel, winziger Krautsalat
Außer, dass das Fraunhofer das mit Abstand angenehmste Publikum und die gemütlichste Stube hatte, war auch das Fleisch das Beste des Abends, die Sauce gut, Kartoffelknödel ordentlich, mhmm. Allerdings gab es quasi keine Kruste: Zwei kleine Krustenhäpplein konnten wir direkt am Fleisch ausmachen, das war es dann aber auch, das köstliche Fleisch hat dafür aber bestens entschädigt. Der Krautsalat war leider ein bisschen wenig und lieblos, und hat verdächtig süß geschmeckt - war er am Ende gar nicht selbstgemacht? In der Gesamtwertung trotzdem:
24 Punkte - once again war der Letzte auch der Beste.
Das war der zweite Schweinsbratentest - S. und B. sind einen Tag später dann erstmal ordentlich auf Bergen rumspaziert um die Schweinsbratenmengen zu verdauen.
Nach dem Erfolg der Reihe wird es sicher eine Fortsetzung geben. Weitere Schweinsbratentipps nehme ich gerne in den Kommentaren entgegen - vielleicht schaffen wir es nächstes Mal dann doch ins Hofbräuhaus? Vorne liegen bei unserem höchst objektiven Test momentan übrigens der Franziskaner (teuer und recht edel, dafür schräg gegenüber der Staatsoper) und das Wirtshaus im Fraunhofer (günstig, gemütlich und mit Bio-Fleisch).
